Πληροφορίες
Πληροφορίες για το site
Καταχωρήστε το blog σας
Συχνές ερωτήσεις (FAQ)
Blogging για αρχάριους
Blog 15
Oder: Bottoms up- die Zweite
Einen schönen 2. Advent wünsche ich euch allen und hoffe ihr habt einen schönen Tag mit wenig Pflichten und vielen Keksen. Nachdem wir einen so schönen und sonnenreichen ersten Advent verbracht haben, war es ziemlich schwer wieder in die neue Woche zu starten. Montag ist ja immer der lange Tag bei uns, an dem wir bis um halb 8 in der Uni sein müssen. Ätzend, mir vermiest es wirklich immer so den Tag, wenn ich nur dran denke, dass ich zu diesem bescheuerten Theaterkurs gehen muss. An diesem Montag kam ja dann aber auch noch hinzu, dass wir einen Kurs, der vor ein paar Wochen mal ausgefallen war, nachholen mussten. Also ein noch längerer Tag. Um halb 12 sollten wir in der Uni sein, in einem anderen Raum allerdings als sonst. Johanna und ich haben es mal wieder irgendwie verpeilt den Raum zu finden. Ich glaube, wir waren schon irgendwie auf dem richtigen Weg, aber na ja, keine Spur halt irgendwie. Blöd! Johannalein ist dann doch zu ihrem Griechisch- Kurs gegangen und ich bin wieder nach Hause gefahren. Ich hab mich ganz schön geärgert, denn bei dem Wetter, das seit Montag wieder hier wütet, verlässt man eigentlich nur sehr ungern und nur wenn absolut notwendig das Haus. Die Regenzeit hat mal wieder begonnen und wie ich ja schon mal gesagt habe, wenn es hier regnet, dann aber richtig. Wie gesagt nur für wirklich tolle Dinge, wegen ansonsten verwehter Haarpracht, verschmierter Schminke und nasser Füße, gehen wir aus dem Haus. Aber irgendwie ist hier alles zu etwas Wichtigem geworden, daher waren wir in dieser Woche kaum in unseren Gemächern. Am Dienstag morgen waren wir mal wieder schön Kaffee trinken in unserem Lieblingscafé. Und es war soooo voll wie nie und die Tische nur besetzt von Männern. Beim Beobachten und Analysieren all dieser (und darin sind wir ziemlich gut!) fielen uns dann immer mehr Anzeichen auf, dass wir uns irgendwie auf nem Treffen für Homosexuelle befanden. Ganz komisch! Da wurde sich über den ganzen Raum hinweg zugezwinkert, den wenigen anwesenden Frauen wurde nicht mal ein kurzer Blick zugeworfen, einer hat die Schuhe der Kellnerin analysiert und außerdem tranken alle heiße Schokolade. Je mehr man Anzeichen finden möchte, desto mehr findet man auch. Es arbeitete dieses Mal kein einziger männlicher Kellner... macht auf einmal alles so viel Sinn! =) Wir haben dann ziemlich rumgesponnen und uns ausgedacht, dass Rethymno vielleicht so ein das Schwulen- Zentrum ist und einmal im Jahr so ein Tucken- Treff stattfindet. So wie die Love-Parade ein bisschen! =) Naja im Endeffekt war es mal wieder nur so, dass ein Feiertag war, von dem wir erneut nichts wussten. Das war das Fest der heiligen Barbara und das ist hier auf Kreta, kann sein auch nur hier in Rethymnom ein besonders wichtiger Feiertag. So gingen also die Männer Schoki trinken, während die Frauen zu Haus am Herd ein dickes Mahl zubereiteten. Ich jedenfalls bin sehr froh gewesen, denn nachdem uns beim letzten Mal nur ein billiger Abklatsch der tollen Kekse serviert wurde, gab es bei diesem Mal wieder die echten und einzig wahren! =)
Am Mittwoch haben wir dann das Maximum des schlechten Wetters erreicht. Wir waren bei Nanette, einem Mädel aus der Schweiz, kochen und es war soooo krass. Es hatte schon den ganzen Tag geschüttet wie aus Eimern, die Treppen bei dem Hotel nebenan waren ein einziger Sturzbach. Es sah aus wie ein künstlich angelegter, etwas zu stark geratener Bachlauf! Hui! Als wir bei Nanette waren jedenfalls hat es richtig angefangen zu Gewittern! Die Blitze waren genau über uns und die Donner waren sooo laut! Der Strom ist immer mal wieder für ein paar Sekunden ausgefallen und der Lautstärke und Helligkeit von Donner und Blitz nach zu urteilen, hat des Öfteren irgendwo was eingeschlagen! Wir haben im Dunkeln dort gesessen und haben uns das Spektakel angesehen. Als wir dann irgendwann eine Zeit abgepasst haben, um, zumindest ohne vom Blitz getroffen zu werden, nach Hause zu kommen, haben wir erstmal gesehen, was da draußen vor sich gegangen ist. Alles voll mit Wasser und Hagelbergen! Zu Hause angekommen ging gar nichts mehr, dass mit Hilfe von Strom arbeitet, auch die Handynetze waren alle komplett verschwunden!Am nächsten Tag lag immer noch alles voll mit Hagel, der Rest hatte sich allerdings wieder eingekriegt. Wir konnten also, ohne entstehende Sturmfrisur, zur Uni fahren. In unserem Kindergarten- Kunst- Kurs haben wir bei diesem Mal ein tolles Mobilee gebastelt, einen süßen kleinen Pandabären. Wir haben es natürlich nicht geschafft die Teile zusammen zu bauen, denn das Ausschneiden und Nachdenken über das Einstellen des Zirkels, kostet sehr viel Kraft und macht müde… =) Am Abend waren wir, denn wir wollten ja auch ein bisschen Nikolaus feiern, in einer kleinen Gruppe essen. Wir haben uns ein sooo schönes Örtchen ausgesucht, wieder einmal gab es Live- Musik. Dieses Mal allerdings wurde nur kretische Musik gespielt, aber man gewöhnt sich auch daran. Noch schneller gewöhnt man sich dran, wenn einer der Musiker ganz besonders…. nett ist. Ich höre noch immer in meinem inneren Ohr, wie schön er gesprochen hat beim Singen. =)Wir haben jedenfalls einen ganz schönen Abend gehabt, total lecker gegessen, getrunken und geschnackt.
Am Freitag ging es dann gleich lustig weiter. Wir waren zusammen mit den Boys aus Johannas Griechischkurs aus, es gesellten sich dann noch ein paar andere dazu und wir haben in dieser laaangen Nacht wohl alle Orte hier in der Altstadt besucht. Mein Lieblingsabend dieser Woche. =) Schlimm ist, dass wir am Samstagmorgen immer zum Markt gehen müssen, um unseren Kühlschrank mit vernünftigen Dingen zu füllen…. Ohhhhh!... Nachdem wir uns dann allerdings ausgeruht hatten, sind wir am Nachmittag wieder beim Basketball gewesen. Wir kennen das ja mittlerweile… wir verlieren! Das Spiel dieses Mal war irgendwie auch aussichtslos, da wir gegen den zweiten der Tabelle gespielt haben. Aber es glich dann am Ende einem Wunder, wir haben gewonnen! Krass, was da in der Halle los war. Ein Geschreie, Jubel, Applaus und Gebuhe! Unsere „Kleinen“ haben sich so gefreut. Die haben am Abend sicher richtig einen Drauf gemacht. Ein paar von ihnen haben wir später dann auch noch im Figaro gesehen, aber ich denke, die sind wohl wieder in nen Club gegangen. Wir waren wieder bei Pedro, dem Portugiesen, der auch letzte Woche die Party gemacht hat. Irgendwie hat sich das von letzter Woche wohl so rumgesprochen, dass dort so viele Menschen aufliefen, die er gar nicht kannte. Leute, die wohl niemand kannte. Pedro fand das glaub ich nicht so super, aber was will man da machen? Das Gute ist ja auch, dass eh ne Putzfrau kommt und da sauber macht, da hat er keinen Ärger. War auch wieder ein schöner Abend, die Jungs von Tokio Hotel waren da und total die abgedrehten KuWis, die völlig in ihrer Welt versunken waren.
Heute habe ich daher nun mal meinen „ich mache nichts“- Tag, nachdem die Woche wirklich sehr aufreibend und anstrengend und gesellschaftlich war. Ich schreibe wohl gleich mal ein Lied, wenn ich mich tief genug in meine gewollte Einsamkeit hineingekniet habe… =)
Περισσότερα... »



































